VHT-Diagnostik



VHT-Guides setzen Videoaufnahmen zur Optimierung des pädago-gischen Alltags im stationären und teilstationären Setting ein. Durch eine gezielte Präsentation von Bildausschnitten in u.a. Hilfeplan-gesprächen, Teamkonferenzen und Eltergesprächen sowie in der Schule kann der Ist-Zustand und der Entwicklungsbedarf des Kindes mikro-analytisch erfasst werden.

Vor dem Hintergrund der Erkenntnisse der Basiskommunikation beschäftigt sich die Videoanalyse konkret und ressourcenorientiert mit den Kommunikations- und Interaktionsmustern des Kindes und des Umfelds, seinem Entwicklungsstand und dem Förderbedarf durch die betreuenden Personen.

Die zentrale Frage lautet:

Was will das Kind, was braucht das Kind?

Alle beteiligten Fachkräfte und die Eltern haben auf diese Weise den gleichen Informationsstand, sind in der Lage, identische Ziele zu formulieren und damit die Förderung des Kindes aus ihrer Profession heraus unterstützen.

Im ambulanten Setting kommt dies besonders zur Geltung. Mitarbeiter verschiedener Maßnahmen für die Familie können anhand der vom Video-Interaktions-Diagnostiker ressourcenorientiert präsentierten Bilder ihre Arbeit aufeinander abstimmen, Ziele werden gemeinsam formuliert, ihre Erreichung wird positiv am Bild überprüfbar. Die Entwicklung der Kinder bzw. der Familie kann buchstäblich sichtbar und damit nachvollziehbar gemacht werden.

Diese Diagnostik bezieht auch den Kinderschutz mit ein. Lesen Sie hier [40 KB] ein Positionspapier der KollegInnen von SPIN Nord.

 

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